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Bewegen Sie sich genug?

Bewegen Sie sich genug?
von Nina 19. August 2016

Lange Sitzzeiten, wenig Bewegung, schlechte Ernährung, Alkoholkonsum und Zigaretten. Der DKV Report 2016 zu Gesundheit und Lebensstil liefert alarmierende Zahlen. Besonders die wachsende Inaktivität der Bevölkerung bereitet den Experten Sorge. Deutschland – ein Land der „Sitzenbleiber“?


„Wie gesund lebt Deutschland?“

Alle zwei Jahre untersucht das Kölner „Zentrum für Gesundheit“, unter der Leitung von Prof. Dr. Ingo Froböse,Gesundheit und Lebensstil in der Bundesrepublik. Im Auftrag der deutschen Krankenversicherung, DKV, wurden dieses Mal 2.830 Bundesbürger zu Themen wie "körperliche Aktivität", "Ernährung", "Nichtrauchen", "Alkoholkonsum" und "Umgang mit Stress" befragt.


Nur 11 % lebt rundum gesund!

Eine gesunde, ausgewogene Ernährung mit ausreichend Obst und Gemüse, gelegentlich ein Glas Wein oder Bier, nicht Rauchen, ein gesunder Umgang mit Stress und 150 Minuten pro Woche an Bewegung und Aktivität – die, der Studie zu Grunde liegenden Benchmarks der einzelnen untersuchten Kategorien, erscheinen auf den ersten Blick durchaus machbar. Dennoch erreicht lediglich nur jeder Neunte, sprich rund 1/10 der Befragten, das geforderte Mindestmaß in allen Bereichen.



Alle Benchmarks Erwachsene

11 %

Aktivität

45 %

Ernährung

50 %

Rauchen

78 %

Alkohol

85 %

Stressempfinden

58 %

Überblick der Benchmarks in %
Quelle: DKV Report 2016


Immer weniger Bewegung!

Mit Sorge beobachten Experten die wachsende Inaktivität der Bevölkerung. Sind wir denn wirklich so bewegungsfaul? Laut Studie, schafft es nicht einmal die Hälfte der Bevölkerungsich ausreichend zu bewegen. 2014 waren es noch 54 %, nun erreichen nur noch lediglich 45 % der Befragten den geforderten Benchmark hinsichtlich Aktivität. „Mindestens 150 Minuten moderate oder 75 Minuten intensive körperliche Aktivität pro Woche, oder einer Kombination derselben (…)“, sollten Sie, laut Weltgesundheitsorganisation (WHO), für einen gesunden Lebensstil aufbringen.

Die Inaktivität beginnt schon am Arbeitsplatz

Betrachtet man die vorliegenden Fakten genau, ist die Sorge der Experten hinsichtlich ausreichend Bewegung durchaus berechtigt. 2 ½ h moderate Aktivität, oder gerade mal 1 ¼ h intensives Sporttreiben pro Woche, soviel Bewegung sollte man doch selbst im stressigsten Alltag unterbringen können. Oder etwa nicht? Wie die Studie zeigt gelingt das zumeist nicht. Denn das Bewegungsproblem beginnt oftmals schon am Arbeitsplatz. Im Durchschnitt sitzen die Befragten an einem normalen Werktag 7 ½ h, so die erstaunlichen Ergebnisse der Gesundheitsstudie. Schreibtischarbeiter verbringen sogar bis zu 11 Stunden täglich im Sitzen und gefährden damit ihre Gesundheit. Denn Sitzen wird, laut Studie, nicht nur als eigenständiger Risikofaktor für Herz-Kreislauf Erkrankungen, sowie Erkrankungen des Stoffwechsels gehandelt. Überlanges Sitzen steht ebenfalls im Verdacht, das Risiko für die Gesamtsterblichkeit zu erhöhen.
„Sitzen ist das neue Rauchen“, der DKV Report 2016, unterstreicht diese Aussage aufs Neue.
Dabei liegt die Lösung doch so nah?! Einfach mal Aufstehen! Laut Sportwissenschaftler Prof. Dr. Ingo Froböse, lässt sich in fast jedem Job etwas mehr Bewegung integrieren, denn „Bewegung beginnt im Kopf“. Was können Sie tun: zum Telefonieren Aufstehen, Meetings im Stehen durchführen oder anstatt dem Kollegen eine E-mail schreiben, kurz vorbeigehen.



Ausführliche Ergebnisse der Studie „Wie gesund lebt Deutschland“ finden Sie hier.