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Ohrkerzen – eine alte, indianische Tradition neu entdeckt

Ohrkerzen – eine alte, indianische Tradition neu entdeckt
von Nina 16. Dezember 2015

Schon vor über 900 Jahren wurde die Ohrkerze als Naturheilheilmittel von den Ureinwohnern Nord- und Mittelamerikas angewandt. Die Indianer nutzten die Heilwirkung der Ohrkerzenanwendung vor allem bei verschiedener Störungen im Stirn, Hals, Nasen, Nebenhöhlen und Ohrenbereich. Naturheilkundler und Alternativmediziner haben die Hopi-Kerzen, wie die Ohrkerzen ebenfalls genannt werden, wiederentdeckt und nutzen die Naturkerzen für unterschiedliche Therapieanwendungen mit großem Erfolg. Bei Störungen im Nebenhöhlenbereich, bei Migräne und Kopfschmerz, sowie bei Ohrgeräuschen verspricht eine Ohrkerzentherapie schnelle Linderung, und das ganz ohne Nebenwirkungen.


Ohrkerzen

Wirkung ganz ohne Nebenwirkung

Ohrkerzen wirken rein physikalisch. Durch das Anzünden der Ohrkerze im Ohr entsteht ein Luftzug nach unten, der wiederum einen leichten Überdruck erzeugt. Durch den entstehende Kamineffekt und das Brennen der Ohrenkerze werden leichte Schwingungen erzeugt, die die Ohrstruktur sowie diverse Reflexpunkte stimulieren. Die Bewegung der Flamme ruft zusätzliche Vibrationswellen der Luft hervor, die wie eine sanfte Trommelfellmassage wirken. Während des Abbrennens der Ohrenkerze breitet sich ein intensives Wärmegefühl im Ohr aus, gleichzeitig wirkt der Druckausgleich angenehm befreiend auf Ohr, Stirn- sowie Nasennebenhöhlenbereich.


Antistresstherapie – Ohrkerzen

Aufgrund ihrer einzigartigen Wirkungsweise, wird die Ohrkerze auch zur Stressreduktion eingesetzt. Das Entspannungsverfahren mit der Kerze, das auch Earcandling genannt wird, wird sowohl von Physiotherapeuten, als auch im Beauty-, Wellness- und Gesundheitsbereich angewendet. Auch für die Eigentherapie Zuhause sind die Ohrkerzen geeignet. Die Anwendung der Ohrkerzen ist kinderleicht und Bedarf wenig Vorbereitung – im Handumdrehen wird so das eigene Wohnzimmer zur persönlichen Wellnessoase.


Earcandling für Zuhause – so einfach geht’s

Für Ihr persönliches Earcandling Erlebnis Zuhause benötigen Sie spezielle Ohrkerzen, Streichhölzer oder Feuerzeug zum Anzünden, sowie ein Glas Wasser zum Ablöschen. Aus Sicherheitsgründen sind die Ohrkerzen nicht zur Selbstanwendung empfohlen. Daher sollten Sie eine zweite Person bitten, Ihnen bei der Ohrkerzenanwendung zu helfen.
Bevor Sie die Ohrkerzentherapie beginnen, sorgen Sie für eine entspannte und ruhige Atmosphäre. Nehmen Sie sich genügend Zeit für die Anwendung und planen Sie eine Nachruhphase mit ein. Die Brennzeit einer Kerze beträgt im Durchschnitt zwischen 10 – 12 Minuten.

Zur Anwendung legen Sie sich bequem auf ein Kissen, welches Ihre Halswirbelsäule optimal stabilisiert. Um Haare und Gesicht während der Anwendung zu schützen, bedecken Sie die Gesichtspartie mit einem Tuch.
Die Ohrkerze wird nun am unbeschrifteten Ende von Ihrem Partner angezündet und mit dem nicht brennenden Ende senkrecht auf Ihren äußeren Gehörgang gesetzt. Mit sanften, drehenden Bewegung wird die Ohrkerze positioniert. Wenn seitlich kein Rauch austritt und das angenehme Knistern und Rauschen der Flamme hörbar wird, sitzt die Ohrkerze richtig. Zur Sicherheit kann Ihr Partner die Kerze während der gesamten Anwendung festhalten.


Da die Ohrkerze nicht von selbst erlischt, muss Ihr Partner darauf achten, die Kerze rechtzeitig zu löschen. Wenn die Ohrkerze bis 1 cm vor der Sicherheitsmarkierung abgebrannt ist, sollte Ihr Partner die Kerze entnehmen und im Wasserglas auslöschen.

Grundsätzlich sollten Sie stets beide Ohren mit einer Ohrenkerze behandeln und nach beidseitiger Anwendung mindestens 15 – 30 Minuten nachruhen.

Schon während der Ohrkerzenanwendung werden Sie eine wohltuende Wärme und eine ganzheitlich Entspannung spüren. Druck und Schmerz, hauptsächlich im Ohr-Kopfbereich wird mit Hilfe der Kerze gelindert und spontan kann es auch zu einer freieren Nasenatmung und einem verbesserten Geruchsempfinden selbst bei zuvor verstopfter Nase kommen.