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Weichbodenmatten als Spielgerät

Weichbodenmatten als Spielgerät
von Mareike 28. Juni 2016

Wer bei Weichbodenmatten an Fallschutz denkt, liegt bereits richtig. Weichböden können allerdings noch sehr viel mehr als lediglich Zubehör in der Sporthalle zu sein. Sie eignen sich für eine Vielzahl an Spielen in der Bewegungserziehung, in der Sportstunde in Kindergarten und Schule sowie für Trainingseinheiten im Verein.

Im Folgenden werden einige Spiele vorgestellt. Alle Spiele zeichnen sich dadurch aus, dass viele Kinder gleichzeitig beschäftigt werden und neben den Weichbodenmatten keine weiteren Materialien benötigt werden. Einfache Variationen erlauben es, den Schwierigkeitsgrad an das Alter und den Entwicklungsstand der Kinder anzupassen. Dabei stehen mal Kooperation und Vertrauen im Vordergrund, ein anderes Mal Körperspannung, Kraft oder Mut.

1. Mattenrutschen

Der Weichboden wird umgedreht auf den Boden gelegt. Mehrere Kinder nehmen einige Schritte Anlauf und springen zusammen auf die Matte, sodass diese nach vorne rutscht.

Wie springe ich auf die Matte, damit sie sich vorwärts bewegt? Ist eine Bauchlandung, eine sitzende Lage oder die Landung auf den Knien besser? Welche Gruppe schafft es am weitesten?

Gegenseitige Rücksichtnahme und Kooperation stehen im Vordergrund, denn nur ein gemeinsamer Sprung auf den Weichboden führt zu einer größtmöglichen Weite.


2. Balanceakt

Dieses Spiel ist auch für größere Kinder und Jugendliche geeignet. Die Teilnehmer liegen auf dem Rücken und mit angewinkelten Beinen auf einer Weichbodenmatte. Auf den Füßen balancieren sie einen weiteren Weichboden. Es gilt, die Matte balancierend zu drehen.

Als Variationen bieten sich ein Richtungswechsel, ein Drehen mit oder ohne Hochwerfen der Matte, mit offenen oder geschlossenen Augen an. Ein Teilnehmer kann sich zudem auf die Matte legen und mitgedreht werden.


3. Sandwich

Zwei Weichbodenmatten werden übereinander gelegt. Ein oder mehrere Kinder legen sich flach zwischen die Matten, sodass der Kopf am Rand herausschaut. Die anderen Kinder rollen sich einzeln oder zu zweit über die obere Matte. Weitere Varianten: laufen, hüpfen oder Purzelbäume.

Angstüberwindung, die Schulung der Körperwahrnehmung aber vor allem sehr viel Spaß bereitet diese Übung den Kindern, die zwischen den Matten liegen.


4. Fliegende Matte

Ein Kind liegt auf der Matte. Die anderen Kinder fassen die Weichbodenmatte an den vorhandenen Griffen und heben sie an. Die Matte wird nun getragen: langsam, schnell, mit Richtungswechseln.

Dieses Spiel fördert den Teamgeist und schafft ein vertrauensvolles Verhältnis innerhalb der Gruppe.


5. Mattenfall

Die Weichbodenmatte wird auf einer schmalen Seite aufgestellt. Die Kinder stellen sich an die Matte und fassen den oberen Rand (ausreichend Abstand zum seitlichen Rand lassen). Sie lassen die Matte nach vorne kippen und fallen mit der Matte um.Der erste Versuch erfordert etwas Mut, im Anschluss überwiegt die Freude am Fallen.

Je nach Größe der Kinder die Matte auf der kurzen oder langen Seite aufstellen.

Als Variation bietet sich die Übung mit dem Rücken zur Matte oder mit geschlossenen Augen an.


Auf die Matten fertig los!

Weichböden eignen sich neben ihrem klassischen Zweck als Fallschutz hervorragend für abwechslungsreiche Spiele in der Gruppe. Mit viel Freunde trainieren Kinder dabei unterschiedliche Fähigkeiten.


Kübler Sport® Weichbodenmatte - perfekt geeignet für abwechslungsreiche Spiele in der Gruppe