Airtrack, Air Floor oder Airmat – diese Matte hat viele Namen. Von manchen als „Luftmatratze“ unterschätzt, hat sich die Airtrack-Matte mittlerweile in vielen Sportarten einen Namen gemacht und ist dort fast schon unentbehrlich geworden.

Aber was ist die Airtrackmatte überhaupt? Kurz gesagt handelt es sich bei der klassischen Variante schlicht um eine luftgefüllte Tumblingbahn, die allerdings sehr vielseitig eingesetzt werden kann. Neben der langen Bahn haben sich weitere Air-Produkte wie luftgefüllte Sprungbretter und Übungsschwebebalken, Mattenkeile oder Trainingshilfen etabliert. Werden sie gebraucht, können Airtrack und Co. einfach und schnell aufgeblasen werden.

Vorteile der Airtrack

Die Airtrack-Matte ist durch ihre vielen positive Eigenschaften beliebt geworden. Zunächst einmal hat die Matte den charmanten Vorteil, keine harten Kanten oder Flächen zu besitzen, die zusätzlich gepolstert oder gesichert werden müssen. Dadurch ist die Matte im Vergleich zu herkömmlichen Alternativen sicherer und die Verletzungsgefahr geringer.

Ein weiterer Vorteil der Airtrack sind die platzsparende Lagerung und das geringe Eigengewicht: ist die Airtrack nicht in Verwendung, kann man sie wie eine Luftmatratze zusammenrollen und in den Geräteraum tragen. Dabei ist die Matte auch leichter als vergleichbare Schwingböden, sodass selbst Kinder die Airtrack selbstständig aufräumen können.

Die Luftfüllung ermöglicht außerdem, dass über eine unterschiedlich starke Luftzugabe der Härtegrad der Matte und somit auch ihre Federwirkung reguliert werden kann: Je nach gewünschter Härte kann die Matte passend stark aufgeblasen werden. Durch die Luftfüllung ist die Matte außerdem gelenkschonend.

Kleinkinder und Kinder leben auf Airtracks ihren natürlichen Bewegungsdrang aus und stärken ihre Motorik, Jugendliche können sich ausprobieren und erfahren schnell Erfolgserlebnisse.

Zuletzt ist die Matte auch noch vielseitig einsetzbar, denn die Nutzung im Leistungsturnen ist längst nicht das Ende der Fahnenstange. Über die Möglichkeit, mehrere Airtracks miteinander zu verbinden ergeben sich viele neue Nutzungsbereiche. Selbst für die Bewegungstherapie ist die Matte geeignet, denn sie ist ein ideales Trainingsmittel um Beweglichkeit und Stabilität zu fördern oder zu erhalten.

Alle Vorteile auf einen Blick:

  • Weich und sicher
  • Regulierbare Federwirkung
  • Gelenkschonend
  • Leicht
  • Platzsparende Lagerung
  • Vielseitig

Wer kann die Airtrack nutzen?

Die Airtrack-Matte bietet eine Vielzahl von Einsatzmöglichkeiten, auch sportartenübergreifend. Den Einsatzgebieten sind dabei fast keine Grenzen gesetzt.

Turnen

Die ersten Airtracks wurden für Turner konzipiert und als Alternative zu Tumblingbahnen, Bodenturnmatten und Schwingböden eingesetzt. Durch die Federwirkung und der damit verbundenen Schonung der Gelenke sind auch hohe Wiederholungszahlen möglich. Jump Boards (Sprungbretter), Airbeams (Übungsschwebebalken) und weitere luftgefüllte Geräte ersetzen mittlerweile oft die konventionellen Alternativen, denn auch sie sind weich, leicht und brauchen wenig Platz.

Cheerleading

Neben dem Turnen sind Airtracks auch optimal für das Cheerleading geeignet: die Matten sind stabil genug für Pyramiden, aber trotzdem weich genug, um zu federn und so Sprünge und akrobatische oder turnerische Elemente zu trainieren. Im Verbund aus mehreren Airtracks kann sogar eine wettkampftaugliche Fläche entstehen, der innerhalb kurzer Zeit aufgebaut ist.

Quelle: Airtrack Factory

Trampolin

Die starke Federwirkung macht die Airtrack-Matte und ihre Verwandten auch zu optimalen Trampolinen. Die langen Airtracks sind dank ihrer Ähnlichkeit zu Hüpfburgen oder Hüpfkissen ideal, um größere Gruppen in Bewegung zu halten. Der hohe Aufforderungscharakter der Matte macht sie außerdem zur spaßigen Attraktion auf verschiedenen Festen.

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Quelle: giphy

Kampfsport

Bestimmte Kampfsportarten wie z.B. Martial Arts benötigen eine stabile und sichere Oberfläche, die gleichzeitig federt und als Fallschutz dient. Auch hierfür lässt sich die Airtrack einspannen: durch die Federwirkung lassen sich große Bewegungen ideal trainieren und der Verbund aus mehreren Airtracks eignet sich gut, um sowohl Agilität und Geschwindigkeit, als auch Stabilität, Stärke und Ausdauer zu fördern. Auch Fallübungen lassen sich hier angstfrei realisieren.

Quelle: Airtrack Factory

Freerunning/Parkour

Ähnlich wie Kampfsportler können auch Freerunner und Parkourläufer von der Airtrack profitieren. Auf der weichen Oberfläche können die Sportler nicht nur das Fallen üben, sondern auch Bewegungsabläufe und Tricks sicher und angstfrei einstudieren. Zudem können auch Hindernisse durch luftgefüllte Trainingshilfen ersetzt werden, sodass erste Überquerungen von neuen Elementen kein Problem mehr darstellen.

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Quelle: giphy

Schulsport

Die Airtrack ist geradezu prädestiniert für den Schulsport. Aufgrund der Verletzungsangst, die viele Schüler bei der Nutzung von herkömmlichen Turngeräten haben, haben es Lehrer oft schwer den Schülern die Techniken des Turnens näherzubringen. Mithilfe der Airtrack-Matte, Jump Boards oder luftgefüllten Zylindern können Schüler zunächst sicher und angstfrei üben und dabei sanft landen. Auch die bessere Federwirkung im Vergleich zu herkömmlichen Alternativen macht den Schülern die ersten Versuche deutlich leichter.

Quelle: Airtrack Factory

Akrobatik/Show

Auch verschiedenste Showakrobaten können die Airtrack-Matte als Bodenfläche für ihre Zwecke nutzen. Die Airtrack wird von einigen bekannten Gruppen bereits aufgrund der geräuschlosen Nutzung und des geringen Lagerplatzes geschätzt, aber auch Akrobatik-Amateure können von der weichen, federnden Oberfläche profitieren.

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Quelle: giphy

Stunts

Stuntmen können die Airtrack ebenfalls zur Perfektionierung ihrer Tricks oder zur Landung nach verschiedensten Stunts nutzen. Doch nicht nur als Trainingsgerät ist die Airtrack-Matte in der Stuntszene beliebt, sie ist auch Teil einiger Tricks und spielt manchmal sogar die Hauptrolle darin.

Quelle: Airtrack Factory

Zuhause

Kleinere Airtrack-Matten (Airmats) eignen sich auch ideal für das Training Zuhause. Vor allem Kinder üben gerne die neu erlernten Elemente aus dem Turnen oder nutzen die Matte einfach als Trampolin. Aber auch erwachsene Sportler und Profis nutzen die Airmats, um auch außerhalb der Sporthalle trainieren zu können.

Gleichgewicht und Stabilisation

Sportartenübergreifend bietet die Airtrack-Matte neben den federnden Eigenschaften für Sprünge, Tricks und Landungen auch die Möglichkeit, als instabile Unterlage für Balance- und Stabilisationsübungen eingesetzt zu werden. Auch Übungen zur Koordination sind möglich. Sportler, Kinder und Senioren können dabei beispielsweise die Fußgelenkstabilität, das Gleichgewicht oder ihre Körperhaltung trainieren.

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Aufbau und Lagerung

Airtracks sind mithilfe eines Gebläses in nur wenigen Minuten aufgeblasen und damit einsatzbereit. Mit den seitlich angebrachten Griffen kann die Bahn einfach von mehreren Personen an ihren Bestimmungsort getragen werden. Mithilfe von Klettbändern ist es zudem möglich, mehrere Airtracks zu einer Fläche zu verbinden. Für die Lagerung der Matte ist es empfehlenswert, diese ohne vorheriges Falten aufzurollen, um das Material zu schonen. Kurzzeitig, z.B. für einen Transport, kann die Bahn selbstverständlich gefaltet und aufgerollt werden.

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