Hängematten sind ideal zum Zurücklehnen und Entspannen, was auch bei aktiven Menschen nicht zu kurz kommen sollte. Mit unserem großen Hängematten-Vergleich erleichtern wir Dir die Wahl für die passende Hängematte unter Berücksichtigung sämtlicher Entscheidungskriterien, denn so bleibt mehr Zeit zum Abhängen!

Die passende Hängematte finden

Die Auswahl an Hängematten ist groß, daher sollte man sich im Vorfeld Gedanken über die benötigten Eigenschaften machen. Unsere Checkliste soll bei der Wahl der passenden Hängematte helfen:

  • Soll die Hängematte drinnen oder draußen hängen?
  • Welches Material wird bevorzugt, pflegeleichte Kunstfasern oder nachhaltige Naturfasern?
  • Wie viel Platz ist für die Hängematte vorhanden?
  • Soll die Hängematte immer am gleichen Ort hängen oder mobil sein?
  • Wie viel Gewicht soll die Hängematte halten, sollen mehrere Personen Platz darauf finden?

Hängematte befestigen – es braucht nicht zwingend Bäume

Wenn wir an eine Hängematte denken, ist diese klassischerweise zwischen zwei Bäumen gespannt. Doch nicht überall sind diese Voraussetzungen zur Anbringung gegeben. Glücklicherweise gibt es inzwischen viele Möglichkeiten eine Hängematte auch anderweitig zu befestigen:

  • Baumbefestigung & Anbringung an Pfosten: Für optimalen Komfort empfiehlt sich eine Aufhängungshöhe von 180 cm beim Kopfteil und 150 cm beim Fußteil, wobei mit Seilverlängerungen auch eine höhere Anbringung möglich ist. Bei Bäumen empfiehlt sich ein zusätzlicher Baumschutz. Ist der Abstand und die Anbringungshöhe richtig gewählt, schwingt die Hängematte in gedehntem Zustand mindestens 30 cm über dem Boden.
  • Decken- & Wandanbringung: Bei dieser Art der Befestigung spielt das Material eine wichtige Rolle, nicht überall kann eine sichere Befestigung durch die Materialbeschaffenheit sichergestellt werden. Breite Kunststoffdübel bei Betondecken sind Pflicht, ggf. zusätzlich eine Adapterplatte, mit der gleich mehrere Dübel die Hängematte halten. Gipskarton ist ein ungeeigneter Untergrund, hier hält die Hängematte nicht.
  • Balkenbefestigung: Bei der Anbringung an (Holz-)Balken muss es sich um tragende Balken handeln. Dann kann entweder das Seil umwickelt werden wo möglich oder es wird bei Holzbalken eine Ösenschraube verwendet.
  • Hängemattengestell: Gerade bei Unsicherheiten zur Tragfähigkeit von Bäumen, Balken bzw. Decken oder dort, wo keine Anbringung möglich ist, ist ein Hängemattengestell die beste Option. Auch optisch sind Hängemattengestelle ein Hingucker. Die Gestelle sind entweder aus Holz oder Stahl/Metall gefertigt. Nachteil dabei: Ein Hängemattengestell benötigt viel Platz und ist verhältnismäßig kostspielig.
LA SIESTA® Elipso Nature Holz-Gestell:
für Doppel-oder Kingsize-Hängematten erhältlich
Pedalo® Pyramido®: Holzklappständer für Kinderhängematten/Schaukeln
LA SIESTA® Mediterráneo Stahl-Gestell: Stahlgestell für Hängestühle

Welche Arten an Hängematten gibt es?

Netzhängematte

Netzhängematten, auch Seilhängematten, gelten als die ursprüngliche Variante der Hängematte. Vor über 1000 Jahren von den Maya entwickelt werden sie auch noch heute eingesetzt. Großer Vorteil der Hängematte, die an ein Fischernetz erinnert, sind die luftigen Maschen. Gerade im Hochsommer ist man über diese Art der Belüftung froh. Zudem sind die Maschen flexibel, das heißt die Knüpfweise ermöglicht verschiedene Breiten, die sich dem Körper und der Position anpassen. Hierin kann aber auch ein Nachteil liegen, große Maschen können Druckstellen auf der Haut hinterlassen. Geknüpft werden Original-Netzhängematten aus Baumwollfasern, inzwischen sind aber auch wetterfeste Modelle aus Kunstfasern gängig.

Hängematten Arten: Netzhängematte
Mexikanische Netzhängematte; Quelle: pixabay

Tuchhängematte

Die Tuchhängematte punktet insbesondere durch ihren Komfort: Der anliegende Stoff sorgt für ein wohliges, angenehmes Gefühl, was sie auch zum absoluten Klassiker unter den Hängematten hierzulande macht. Das Gewebe von Tuchhängematten besteht meist aus Naturfasern wie Baumwolle oder Leinen. Aber auch wetterfeste Tuchhängematten aus Kunstmischfasern sind möglich. Die Marke La Siesta ist bekannt für seine bunten, hochwertigen Tuchhängematten, die sich ebenso mit zwei Personen nutzen lassen können. Im Garten wie auch drinnen machen sie sich gut.

Hängematten Arten: Tuchhängematte
LA SIESTA® Doppel-Hängematte Currambera

Stabhängematte

Stabhängematten besitzen einen Stab an den oberen Enden der Hängematte, der die Liegefläche auseinanderhält. Dies sorgt dafür, dass man sich in der Hängematte nicht eingeengt fühlt und keine Sonne abgeschirmt wird. Ideal also für Sonnenanbeter. Nachteil dieser Hängemattenart ist allerdings, dass sie instabiler ist, als Hängematten ohne Stab. Wer sich ruckartig bewegt, kippt schnell mal zu einer Seite weg. Stangenhängematten werden strammer gespannt, entsprechend müssen sie weniger hoch aufgehängt werden, 80 cm Höhe sind bereits ausreichend. Stangenhängematten gibt es in sämtlichen Materialausführungen: Baumwolle, Kunstfasern oder aus Netzgewebe.

Hängematten Arten: Stabhängematte Baumwolle
Stangenhängematte aus Baumwolle; Quelle: pexels
Hängematten Arten: Stabhängematte Netzgewebe
Stangenhängematte mit Netzgewebe; Quelle: pixabay

Hängesitz

Ein Hängesitz, auch Hängesessel oder Hängestuhl ist deutlich platzsparender als eine klassisch gespannte Hängematte. Der Komfort ist dennoch hoch und auch optisch machen Hängesitze, etwa in Wohnräumen, etwas her. Wer in seiner Hängematte zukünftig trinken oder essen möchte, ist mit dieser sitzenden Variante besser bedient. Hängesitze werden im Gegensatz zur klassischen Hängematte nur an einem Punkt, meist der Decke oder einem Gestell fixiert. Auch hier gibt es spezielle Befestigungen von bspw. La Siesta.

Hängematten Arten: Hängesitz
LA SIESTA® Hängestuhl Habana

Hängematten für Kinder

Auch Kinder mögen Hängematten, in denen sie mal zur Ruhe kommen können. Zudem fördert das sanfte Schaukeln der Hängematte die motorischen und kognitiven Fähigkeiten von Kindern. Damit sind Kinderhängematten optimal für den Ruheraum von Kindergärten und Kindertagesstätten, im Therapiebereich oder Zuhause im Kinderzimmer. Bei Hängematten für Kinder wird zusätzlicher Wert auf die Sicherheit gelegt, daher sind etwa die Aufhängungen zumeist verdeckt. Hängematten von La Siesta haben zudem verstärkte Ränder, sodass sich die Hängematte bzw. die Hängehöhle weniger schnell abnutzt.

Reisehängematte

Reisehängematten haben einen großen Vorteil, wie der Name bereits zu ahnen verrät: Sie sind handlich zu verstauen, leicht im Gewicht und damit bestens für Reisen geeignet. Aber auch in den Park oder auf Tageswanderungen lassen sich sich bequem mitnehmen. Wer die Hängematte zum Schlafen auf Reisen nutzen möchte, sollte die passende Größe für sich finden: Es empfiehlt sich eine Länge von knapp 2x der eigenen Körpergröße. Für Outdoor-Übernachtungen können zudem Modelle mit Moskitonetz bzw. Regendach sinnvoll sein. Das Material der Reisehängematten ist meist aus dichtgewebtem Polyamidgewebe, auch Fallschirmseide genannt, was äußerst robust und wetterfest ist.

Hängematten Arten: Reisehängematte
Reisehängematte; Quelle: pixabay

Wir wünschen entspanntes Abhängen!