Nach einem anstrengenden Arbeitstag direkt ins Fitnessstudio oder auf die Laufbahn: für viele ist das der Ausgleich zum täglichen Stress. Das Workout hält nicht nur unseren Körper fit und aktiv, sondern auch den Geist. Nachfolgend haben wir fünf Argumente zusammengetragen, warum Sport glücklich macht.

1. Hormonhaushalt: Dopamin im Sport

Während unserer sportlichen Aktivität schüttet der Körper unterschiedlichste Hormone aus, vom Glückshormon Dopamin über Serotonin bis hin zu Endorphinen. Adrenalin wird während des Sports ausgeschüttet und sorgt dafür, dass sich unser Körper an die Belastung gewöhnt. Dopamin wird ebenfalls während der Aktivität ausgeschüttet und macht uns wacher, konzentrierter und fokussierter, treibt uns zu Höchstleistungen an und sorgt dafür, dass wir Spaß am Sport haben. Je mehr wir trainieren, umso mehr Dopamin wird ausgeschüttet. Nach dem Training erhöht sich der Serotoninspiegel. Serotonin ist vor allem als Wohlfühlhormon bekannt, durch die Ausschüttung erreichen wir ein Gefühl von innerer Zufriedenheit. Bei regelmäßigem Training erhöhen sich die Konzentration von Dopamin und Serotonin dauerhaft, sodass Konzentration, Glücksempfinden und Zufriedenheit nachhaltig steigen. Das Level des Stresshormons Cortisol wird durch regelmäßigen Sport gesenkt und erhöht unsere allgemeine Toleranz für Stress.

Dieser Cocktail an Hormonen führt dazu, dass Sport uns glücklich machen kann. Denn diese Hormone lösen in unserem Körper viel Positives aus.

2. Körperliche Fitness

Wer regelmäßig und über einen gewissen Zeitraum Sport treibt, wird von positiven Effekten begleitet. Man fühlt sich fitter, definierter und das liebste Kleidungsstück passt wieder. In Folge empfindet man Glück beim Sport treiben. Natürlich sollte auch auf die Ernährung geachtet werden, denn sichtliche Erfolge können nur erzielt werden, wenn der Ernährungsplan demensprechend gestaltet wird. Es wird nicht selten gesagt, dass der sichtbare körperliche Erfolg bei 70% Ernährung und 30% Fitness liegt.

3. Psychische Auswirkung

Dass Sport den Abbau von Stress fördert, wurde nicht erst gestern festgestellt: regelmäßiger Sport senkt unser Stresslevel und das Stresshormon. Die körperliche Aktivität in einer Gruppe oder alleine fördert außerdem die mentale Verfassung. Denken wir an Yoga: Man hält inne, konzentriert sich auf sich selbst, führt kontrollierte Bewegungen aus und vergisst dabei ganz nebenbei alles um sich herum. Als Folge wirst Du dich, besonders nach der Sporteinheit, glücklich fühlen.

4. Soziales Umfeld

Abgesehen von Fitness in den eigenen vier Wänden oder dem Joggen haben sportliche Betätigungen meist etwas mit sozialer Interaktion zu tun, egal ob im Fitnessstudio oder auf dem Fussballplatz. Nutzt man den Feierabend für ein Workout, kommt man immer ins Gespräch, egal ob mit Bekannten, Freunden oder Nachbarn. Man treibt also nicht nur Sport, sondern kann sich auch austauschen. Zusätzlich fördern vor allem Mannschaftssportarten den fairen sozialen Umgang mit unseren Mitmenschen.

5. Ablenkung vom Alltag

Gehst du regelmäßig schwimmen oder läufst einige Kilometer am Tag? Dann ist dir bestimmt aufgefallen, dass du dich in dieser Zeit nicht mit den Dingen beschäftigt hast, die dich sonst gerade umtreiben oder für Stress sorgen. Denn durch den immer gleichen Bewegungsablauf lässt man den Alltag los und verfällt in eine Art Meditation. Dies löst zwar Probleme nicht von selbst, sorgt aber dafür, dass wir kurzfristig abschalten können. Laufen oder schwimmen heißt somit: „Abschaltgarantie“ zu 100%.Du wirst Dich ausgeglichener Fühlen und somit Sport mit Glück und Zufriedenheit verbinden.