Sprossenwände sind seit mehreren Jahrhunderten im Einsatz und zählen daher zu den Klassikern in der Sporthalle. Die Sportgeräte in Leiterform sind zum Klettern geeignet und werden darüber hinaus für eine Vielzahl weiterer Zwecke eingesetzt.

Sprossenwände in der Sporthalle

Sprossenwände zählen zu den Einbaugeräten in der Sporthalle und sind als Einzelfeld-Sprossenwand und als Doppelfeld-Sprossenwand erhältlich. In einer Einfeldhalle (15 x 27 m) und einer zweiteilbaren Halle (22 x 44 m) sind jeweils zwei Doppelfeldsprossenwände vorgesehen. In einer dreiteilbaren Halle (27 x 45 / 22 x 45 m) werden 2 x 2 Doppelfeldsprossenwände eingebaut. Die Sprossenwände können fest, schwenkbar oder hochziehbar an der Wand befestigt sein. Auf entsprechende Abpolsterung ist zu achten.

Sprossenwand nach DIN 7910, einschließlich DIN EN 12346

Die Norm DIN 7910 beinhaltet die Anforderungen an Sprossenwände zum Einbau in Sporthallen, zusätzlich zu den allgemeinen sicherheitstechnischen Anforderungen und Prüfverfahren für Turngeräte nach EN 913. Neben Vorgaben an die Qualität des Materials und die Festigkeit sind auch Maßangaben zu berücksichtigen:

  • Sprossen können rund oder oval sein. Sprossen müssen einen Durchmesser von 28 – 41 mm haben, ovale Sprossen dürfen maximal 51 mm lang sein.
  • Die höchste Sprosse darf maximal 3 m über dem Boden sein.
  • Der Abstand zwischen zwei Sprossen (je Oberkante) beträgt 140 mm bzw. im Leerfeld 400 mm

Der Abstand der seitlichen Wangen zueinander muss mindestens 80 cm betragen.

Moderne Sprossenwände

Neben der klassischen Sprossenwand sind inzwischen viele unterschiedliche Sprossenwände erhältlich: Sprossenwände mit vorgelagerten Klimmzugbügeln, Rahmen aus Metall, Functional-Training Towers oder Turnwände mit integrierter Sprossenwand. Hierbei sind die jeweiligen Vorschriften gemäß Aufbauort (Kindergarten, Therapieeinrichtung, Fitnessraum, …) und Zielgruppe zu berücksichtigen.

Sprossenwände – Zubehör

Für Sprossenwände ist eine große Auswahl an Zubehör erhältlich, die eine vielfältige Nutzung der Sprossenwand als Fitnessgerät oder für Bewegungslandschaften ermöglichen. Neben Klimmzugbügel, Vorhängesprossen und Dipstationen werden im Kinderturnen Kletterleitern, Turnbänke, Rollbrettbahnen oder Rutschen eingehängt. So entsteht eine schräge Ebene, die zum Klettern, Rutschen und Balancieren einlädt.