
Finger Tapes
Der Finger Tape Kaufratgeber bietet Ihnen eine umfassende Orientierung zu Auswahl, Anwendung und wichtigen Kaufkriterien für den therapeutischen Einsatz.
Finger Tape für Therapie und Praxis: Stabilisierung, Schutz und Komfort
Finger Tape Kaufberatung
Im Therapiebedarf ist Finger Tape ein Hilfsmittel mit vielseitigen Einsatzmöglichkeiten. In der modernen Rehabilitation und Prävention übernimmt das richtige Finger Tape entscheidende Funktionen beim Schutz und der Stabilisierung von Fingern, insbesondere bei Überlastungen, Sportverletzungen sowie zur Unterstützung der Heilung nach Operationen oder im Alltag. Diese Finger Tape Kaufberatung richtet sich an therapeutische Fachkreise, die Wert auf effektive, sichere und evidenzbasierte Techniken legen. Die folgenden Abschnitte beleuchten die wichtigsten Aspekte rund um das Thema Finger Tape, von den Grundlagen bis hin zu Anwendungshinweisen und häufigen Fragen aus der therapeutischen Praxis.
Das Wichtigste zu Finger Tape in Kürze:
- Beschreibung: Medizinisches Klebeband zur Stabilisierung, Entlastung und zum Schutz der Finger- und Handgelenke.
- Nutzen: Unterstützt die Bewegungskontrolle durch mechanische Fixierung oder elastische Unterstützung auf Gelenk- oder Muskelniveau.
- Einsatz: Wird verwendet zur Behandlung akuter Verletzungen, zur Nachsorge nach Operationen, bei Überlastungssymptomen und zur Prophylaxe im Sport- und Therapiebereich.
- Eigenschaften: Erhältlich aus Baumwolle oder Synthetik, in elastischen und nicht elastischen Ausführungen, meist hautfreundlich und latexfrei.
- Varianten: Verschiedene Breiten, Längen und Zuschnitte; Auswahl zwischen hypoallergenen, steril verpackten und individuell zuschneidbaren Tapestreifen je nach Anwendungsbedarf.
1. Allgemeines über Finger Tape
Finger Tape ist ein medizinisches Klebeband, das im Therapiealltag von zentraler Bedeutung ist. Es dient hauptsächlich zur Stabilisierung, Entlastung und als Schutz der Gelenke, insbesondere des Fingergrundgelenks, der Fingerkuppe und angrenzender Strukturen. Therapeutische Anwendungen reichen vom Sporttape beim Ringen bis zum Klettern zur Regulation von Bewegungsfreiheit und Schmerzreduktion.


Definition und Beschreibung
Finger Tape besteht in der Regel aus widerstandsfähigem Material und ist als schmaler Tapestreifen oder in einzelnen, abreißbaren Streifen erhältlich. Durch die spezifische Anpassung an die Anatomie, insbesondere an Gelenke wie das Fingergrundgelenk oder die Fingerkuppe, gewährleistet das Finger Tape gezielten Halt ohne generelle Einschränkung der Beweglichkeit. Dank der engen Passform lässt sich das Finger Tape sicher um die Fingerkuppe oder die betroffene Stelle fixieren und bleibt selbst bei starker Aktivität an Ort und Stelle.
Typische Merkmale und Eigenschaften
- Bandbreite & Größe: Typisch sind 1–2,5 cm Breite, optimal dimensioniert für Einzel- oder Mehrfachumwicklung rund um das betroffene Gelenk.
- Elastizität: Wählbar zwischen elastischem und nicht-elastischem Material, je nach Behandlungsziel.
- Klebeeigenschaft: Hautfreundlicher, meist latexfreier Klebstoff, der auch bei längerem Kontakt Reizungen minimiert.
- Widerstandsfähigkeit: Finger Tapes sind in der Regel wasserabweisend, abriebfest, eignen sich für Aktivitäten wie Klettern oder Bouldern und bleiben auch bei kontinuierlichem Zug zuverlässig kleben.
Finger Tape steht in verschiedenen Farben, Längen und Materialvarianten zur Verfügung und kann mit einer Schere individuell zugeschnitten werden.
Relevanz von Finger Tape im Therapiebereich
Die Bedeutung von Finger Tape liegt in seiner Vielseitigkeit im medizinischen Alltag. Es wird nicht nur zur unmittelbaren Versorgung von Schmerzen, Überlastungen sowie bei verstauchten Gelenken oder Knochenbrüchen eingesetzt, sondern unterstützt auch prophylaktisch, etwa bei sportlichen Aktivitäten. Durch den gezielten Zug und die adaptierte Tapeanlage trägt das Finger Tape zur Kontrolle von Schwellungen bei, stabilisiert die Finger ohne relevante Einschränkung der Beweglichkeit und fördert damit die Heilung und Funktionserhaltung nach Verletzungen am Handgelenk, an der Handfläche oder an der Fingerspitze.
2. Anwendungsgebiete von Finger Tape im Therapiebedarf
Finger Tape ist ein essenzielles Hilfsmittel für Therapeuten aus der Physiotherapie, Ergotherapie oder verwandten Disziplinen. Es überzeugt durch seine Vielseitigkeit bei verschiedensten Indikationen und sichert eine individuelle Behandlung, abhängig von den Anforderungen der Patienten und der Art der Beschwerden.
Typische Indikationen und Einsatzbereiche
- Akute Verletzungen: Bei Verstauchungen, Zerrungen oder Kapselrissen des Fingergrundgelenks trägt Finger Tape zur schnellen Stabilisierung und Entlastung des betroffenen Gelenks bei. Das Taping verhindert schmerzhafte ungewollte Bewegungen und beschleunigt den Heilungsverlauf.
- Postoperative Immobilisierung: Nach kleineren Operationen wie Bandrekonstruktionen findet das Finger Tape Anwendung, um das betroffene Gelenk gezielt zu schützen und die Bewegungsrichtung zu kontrollieren.
- Chronische Überlastungsbeschwerden: Insbesondere bei häufigen, wiederkehrenden Überlastungen, wie sie etwa im Ringen, beim Bouldern, Klettern oder bei anderen Sportarten vorkommen, sind schmale, hautschonende Tapestreifen als Präventiv- oder Therapieinstrument nicht mehr wegzudenken.
- Prävention: Als prophylaktisches Sporttape wenden Therapeuten das Band auch bei Patienten an, die ihre Finger im Beruf oder beim Sport regelmäßig hohen Belastungen aussetzen. Hier kann es insbesondere am Handrücken, an der Handfläche oder am Fingernagel als Schutz dienen.
Unterstützung bei Verletzungen
Nach akuten Verletzungen am Finger oder Handgelenk ist der gezielte Einsatz von Finger Tape wichtiger Bestandteil der Behandlung. Es ermöglicht die kontrollierte Bewegung im erlaubten Rahmen und schützt das betroffene Gelenk vor wiederholten Mikrotraumen. Beim Tapen über das Gelenk verhindert der Streifen schädlichen Zug, stabilisiert und mindert so Symptome und Schmerzen.
Prophylaxe im therapeutischen Alltag
Taping prophylaktisch – zum Beispiel bei Patienten, deren Aktivitäten (etwa Bouldern oder Klettern) eine hohe Belastung auf die Finger verursachen – reduziert das Risiko für erneute Verletzungen. Passende Techniken, wie das Tapen über die Höhe des Gelenks und entlang der Fingerspitze, erhöhen dabei die Schutzwirkung ohne Einschränkung der Bewegungsfreiheit.
Stabilisierung nach Operationen
Nach Operationen am Finger oder Handgelenk empfiehlt sich eine gezielte Tapeanlage zur Sicherung des Ergebnisses, Kontrolle von Schwellungen und unterstützender Entlastung in der Rehabilitation. Hierfür kommen unterschiedliche Tapingtechniken zum Einsatz, die an die jeweilige Höhe und Art der Verletzung angepasst werden.
Anwendung bei chronischen Beschwerden
Bei degenerativen oder rheumatischen Erkrankungen dient das Taping dem Erhalt von Beweglichkeit, Reduktion der Schmerzen und Unterstützung der Handfunktion. Die Anwendung kann individuell am Finger, an der Handfläche oder am Handrücken erfolgen.
Zielgruppen im Therapiekontext
- Physiotherapeuten und Ergotherapeuten: Nutzen das Finger Tape zur akuten Versorgung und zur Begleitung der Rehabilitation.
- Medizinische Fachangestellte und orthopädische Spezialisten: Setzen das Finger Tape zur Prävention, Behandlung und Nachsorge von Fingerverletzungen ein.
- Patienten unter Anleitung: Können mit einer individuellen Anleitung das Tapeband selbstständig oder mit Unterstützung richtig anbringen.
Rolle von Tapes als Teil komplexer Therapiepläne
Finger Tape wird häufig mit Bandagen oder orthopädischen Hilfsmitteln kombiniert und ist damit ein zentraler Bestandteil multimodaler Behandlungspläne. Das richtige Taping fördert dabei die Durchblutung, reduziert Symptome und unterstützt die gezielte Mobilisierung des betroffenen Gelenks.
3. Materialeigenschaften und Aufbau von Finger Tape
Die Auswahl des besten Finger Tapes hängt im Praxisalltag maßgeblich von den Materialeigenschaften und dem Aufbau der Tapestreifen ab. Unterschiedliche Materialien und Strukturen erfüllen spezifische Anforderungen, abhängig vom Einsatzbereich, der Hautverträglichkeit und den gewünschten Leistungsmerkmalen.
Materialien von Finger Tape im Überblick:
| Materialtyp | Eigenschaften | Therapie-Mehrwert | Allergietauglichkeit | Nutzungshäufigkeit | Anwendungsbereich |
|---|---|---|---|---|---|
| Baumwolle | Hohe Hautverträglichkeit, atmungsaktiv | Für sensible Haut geeignet | Hoch | Hoch | Bouldern, Kinesiologie |
| Synthetik (z. B. Nylon, Polyester) | Reißfest, wasserabweisend | Hohe Beanspruchung, auch bei Nässe | Mittel | Hoch | Klettern, Sportarten |
| Elastisch | Anpassbar, dehnbar | Unterstützt Beweglichkeit | Mittel | Mittel | Sporttape, Therapie |
| Nicht elastisch | Formstabil, starr | Für gezielte Immobilisierung | Hoch | Gering | Akutbehandlung, Ersatz |
In der Therapie sind Baumwolle und synthetische Materialien am häufigsten vertreten. Baumwolle punktet durch hohe Hautverträglichkeit und Atmungsaktivität – sie eignet sich für Patienten mit sensibler Haut oder als Basistape in der Kinesiologie. Synthetik setzt auf extreme Reißfestigkeit und wasserabweisende Eigenschaften, besonders relevant bei Nutzung in anspruchsvollen Sportarten wie Klettern oder Bouldern. Elastische Varianten gewährleisten größte Bewegungsfreiheit und eignen sich als Sporttape für unterstützende Tätigkeiten, nicht elastische Tapestreifen kommen vor allem dann zum Einsatz, wenn absolute Stabilität und gezielte Immobilisierung erwünscht sind.
Hautverträglichkeit und Allergierisiko
Moderne Finger Tapes sind vorwiegend latexfrei, um allergische Reaktionen selbst bei längerer Behandlung auszuschließen. Für besonders empfindliche Patienten können hypollergene Sporttapes und Klebebänder gewählt werden, die speziell für empfindliche Haut oder Allergiker entwickelt wurden. Finger Tape in Form von Baumwoll- oder Synthetik-Streifen minimiert Reizungen selbst bei häufiger Anwendung oder direktem Hautkontakt über Stunden.
Atmungsaktivität und Feuchtigkeitsmanagement
Tapestreifen aus atmungsaktivem Gewebe reduzieren Schweißansammlungen und verhindern Hautmazerationen, was besonders wichtig ist, wenn die Tapes beim Klettern, Ringen oder längeren Therapieeinheiten getragen werden. Wasserabweisende Eigenschaften sorgen zudem für ein sicheres Kleben – auch auf feuchten Händen oder bei Aktivitäten, die verstärktes Schwitzen verursachen.
Unterschiede zwischen medizinischem Tape und Breitensport-Tape
Für die Anwendung im Klinikalltag oder durch Therapeuten ist ausschließlich zertifiziertes, medizinisches Finger Tape zu empfehlen. Im Vergleich zum klassischen Breitensport-Tape zeichnet es sich durch eine höhere Qualitätskontrolle, steriles Verpackungsmaterial, lückenlose Rückverfolgbarkeit und streng geprüfte Inhaltsstoffe aus. Dies schließt Risiken wie unerwünschte Wirkungen, allergische Reaktionen oder ungleichmäßigen Halt aus und sichert die optimale Versorgung der betroffenen Stelle.
4. Wichtige Kriterien beim Kauf von Finger Tape
Die gezielte Auswahl eines hochwertigen Finger Tapes ist essenziell, um eine wirkungsvolle Therapie, effektive Prävention und eine patientengerechte Anwendung sicherzustellen. Je nach Indikation und Therapieziel spielen mehrere technische und funktionelle Aspekte eine Rolle.
Auswahl von Finger Tape nach Anwendungszweck
Zunächst sollte geklärt werden, welches Therapieziel verfolgt wird: Immobilisierung bei akuten Verletzungen, Unterstützung bei Überlastungen oder als prophylaktisches Klebeband beim Bouldern und Klettern. Nicht elastische Tapestreifen sind ideal für Immobilisierung und Stabilisierung, während elastische Varianten Bewegungsfreiheit bei Alltagsaktivität oder Sport ermöglichen.
Breite, Länge und Dicke von Finger Tape
Die Breite des Finger Tapes (meist 1 bis 2,5 cm) und die Dicke sind auf das jeweilige Gelenk, die individuelle Anatomie und gewünschte Tapeanlage abzustimmen. Für filigrane Strukturen und Anwendungen an der Fingerspitze oder am Fingernagel bieten dünnere Streifen mehr Präzision, während stärkere Finger durch dickere Tapebänder optimal geschützt werden.
Haftkraft und Repositionierbarkeit
Nicht jede Tapeanlage erfordert maximale Haftung auf der Haut: Für spontane Anpassungen oder bei empfindlicher Haut ist ein leicht zu repositionierendes, aber dennoch haltbares Finger Tape wichtig. Hochwertige Klebeeigenschaften sichern dabei einen zuverlässigen Halt, auch bei starkem Zug oder schweißtreibender Aktivität wie Ringen.
Einfache Handhabung im Praxisalltag
Ein modernes Finger Tape sollte ohne Schere abreißbar sein, um eine unkomplizierte Handhabung beim Taping zu gewährleisten. Rutschfeste Oberflächen und eine klare Anleitung zur Tapeanlage helfen, auch bei mehreren Patienten hintereinander schnell und sicher zu kleben.
Sterilität und Verpackungsformen
Sterile Einzeltapestreifen sind im Bereich akuter Wunden oder nach Operationen vorzuziehen. Für den Routineeinsatz in der Kinesiologie oder in der Sporttherapie bieten Rollenware und Spenderboxen effiziente Lösungen, insbesondere bei Therapiebedarf in hoher Stückzahl.
Nachhaltigkeit und Entsorgung von Finger Tape
Umweltfreundliche Verpackung und recyclingfähige Materialien gewinnen auch im Therapiebedarf an Bedeutung. Klebeband und Tapestreifen sollten frei von Schadstoffen sein und über den Praxisabfall oder als Restmüll sicher entsorgt werden können. Ersatzrollen sind sinnvoll, um Ausfälle zu vermeiden.
Besonderheiten für den professionellen Einsatz
Im Therapiealltag zählt vor allem Zuverlässigkeit und Anpassungsfähigkeit. Finger Tape muss schnell applizierbar, variabel zuzuschneiden, in ausreichender Höhe erhältlich und für verschiedene Kontraindikationen geeignet sein. Bei komplexen Beschwerden oder besonderen Anforderungen (z. B. bei Thrombose oder offenen Wunden) sollten spezielle Varianten gewählt werden.
5. Pflege und Haltbarkeit von Finger Tape
Die Langlebigkeit, Wirksamkeit und Verträglichkeit von Finger Tape hängt entscheidend von der fachgerechten Anwendung und dem bewussten Umgang ab. Eine optimale Vorbereitung ist dabei das Fundament für Wirksamkeit und Komfort.
Anwendung auf sauberer und trockener Haut
Vor dem Anbringen des Kelbebandes müssen Hände, Fingergelenk, Fingerspitze und Handrücken gründlich gereinigt und abgetrocknet werden. Rückstände von Öl oder Schmutz reduzieren die Haftung des Klebstoffs und erhöhen das Risiko von Hautreizungen.
Nutzungsdauer pro Applikation
Abhängig von der gewählten Tapeart und dem Aktivitätsprofil des Anwenders verbleibt Finger Tape üblicherweise 6 bis 24 Stunden auf der Haut. Regelmäßige Kontrolle der beklebten Stelle ist notwendig. Nach Auftreten von Hautirritationen, Schwellungen oder Einschränkung der Durchblutung muss das Tapeband umgehend entfernt und gegebenenfalls ersetzt werden.
Tipps zur Entfernung und Hautschonung
Sanftes, langsames Abziehen des Tapes in Wuchsrichtung der Haare verringert Hautverletzungen. Ein Pflasterentferner kann die Prozedur für empfindliche Patienten erleichtern, besonders nach längerer Behandlung. Idealerweise wird die betroffene Stelle nach Entfernung auf Rötungen, kleine Verletzungen oder Schwellungen geprüft und mit einer Feuchtigkeitspflege versorgt, bevor das Tape erneut angebracht wird.
Lagerungsbedingungen und Haltbarkeit
Finger Tape sollte verschlossen, lichtgeschützt, kühl und trocken lagern. Geöffnete Rollen werden in luftdichten Behältern aufbewahrt, um den Klebevorgang nicht zu beeinträchtigen. Neue, ungeöffnete Produkte sind – je nach Hersteller – meist mehrere Jahre haltbar. Eine regelmäßige Kontrolle des Haltbarkeitsdatums ist zu empfehlen.
Hygienische Aspekte im Praxisalltag
Einwegprodukte minimieren das Infektionsrisiko und erleichtern die Einhaltung der Hygienevorgaben. Offene Tapestreifen, insbesondere nach Kontakt mit Wunden oder Körperflüssigkeiten, sind unmittelbar zu entsorgen. Regelmäßiger Ersatz der Vorräte und Kontrolle von Lagerort und -bedingungen sind für den reibungslosen Praxisbetrieb essenziell.
6. Anwendungshinweise zu Finger Tape
In der Therapie ist die Wahl der richtigen Tapeart und Technik zentral für eine erfolgreiche Behandlung. Abgestimmt auf das jeweilige Anwendungsszenario helfen folgende Empfehlungen bei der gezielten Versorgung und Prävention am Finger.
Entscheidungsunterstützung: Tape-Auswahl nach Anwendungsszenario
| Anwendungsszenario | Empfohlene Tape-Art | Besonderes Kriterium | Hinweise zur Anwendung | Typische Fehler |
|---|---|---|---|---|
| Akutverletzung/Stabilisierung | Nicht elastisch | Maximale Festigkeit | Immobilisierung des Gelenks | Zu starke Kompression, mangelnde Fixierung |
| Funktionelle Unterstützung | Elastisch | Bewegungsfreiheit | Dynamisches Tapen entlang der Bewegungslinie | Falsche Ausrichtung, übermäßige Dehnung |
| Allergierisiko | Latex-frei | Hautverträglichkeit | Verwenden bei bekannter Sensibilität | Unbeachtete Unverträglichkeiten |
| Dauerhafte Nutzung | Atmungsaktiv, wiederlösbar | Hautschonung & Komfort | Regelmäßiger Wechsel und Kontrolle | Zu langes Tragen, mangelnde Pflege |
Bei akuten Verletzungen oder zur Ruhigstellung wie bei verstauchten Fingern werden nicht elastische Tapestreifen empfohlen, weil sie das Gelenk zuverlässig fixieren und Bewegungen auf ein Minimum beschränken. Elastische Tapes bieten sich an, um Bewegungsfreiheit bei sportlicher Aktivität, etwa beim Bouldern oder Ringen, zu erhalten. Latex-freie und hypoallergene Varianten sind für Anwender mit Allergierisiko vorzuziehen. Bei langer Nutzung sichern besonders atmungsaktive und wiederablösbare Finger Tapes Komfort und die Gesundheit der Haut.
Fehler vermeiden bei der Applikation
Ein Zuviel an Zug bei der Anlage kann die Durchblutung beeinträchtigen und Symptome verschlimmern. Ebenso führen eine ungenaue Ausrichtung oder zu lockerer Sitz des Tapestreifens zu verminderter Stabilität und eingeschränkter Wirkung. Nicht resorbierte Rückstände sollten entfernt werden, und bei jeglichen Anzeichen von Hautproblemen ist sofortiger Ersatz des Finger Tapes angezeigt.
7. FAQs beim Kauf von Finger Tape
Sie haben Fragen zum Thema Finger Tape und möchten sich schnell orientieren? In unserem FAQ-Bereich finden Sie kompakt aufbereitete, verständliche Antworten auf die häufigsten Fragen. So erhalten Sie schnell die passenden Informationen und gewinnen einen klaren Überblick über die wichtigsten Themen.


Sie haben Fragen zum Thema Finger Tape und möchten sich schnell orientieren? In unserem FAQ-Bereich finden Sie kompakt aufbereitete, verständliche Antworten auf die häufigsten Fragen. So erhalten Sie schnell die passenden Informationen und gewinnen einen klaren Überblick über die wichtigsten Themen.
Welche Länge und Breite ist bei Finger Tape für den therapeutischen Einsatz am sinnvollsten?
Ein professionelles Finger Tape sollte eine Breite von 1 bis 2,5 cm besitzen, da dies für die meisten Anwendungen an Fingerkuppe, Fingergrundgelenk oder Handgelenk geeignet ist. Die erforderliche Länge richtet sich nach der individuellen Technik, dem Umfang des zu versorgenden Gelenks und der gewünschten Anzahl an Umwicklungen. Besonders im Praxisbetrieb sind bereits vorgeschnittene Streifen vorteilhaft, da sie die Anwendung beschleunigen und reproduzierbare Ergebnisse sichern.
Wie wähle ich zwischen elastisch und nicht elastischem Finger Tape?
Für akute Bandverletzungen, Verstauchungen oder zur Stabilisierung werden überwiegend nicht elastische Tapestreifen oder Bandagen verwendet, da diese ein Maximum an Festigkeit und Immobilisation gewährleisten. Soll dagegen die Bewegungsfreiheit erhalten bleiben, beispielsweise beim Klettern, Bouldern oder bei funktionsorientierter Kinesiologie, entscheidet man sich für elastische Tapes, die die natürliche Bewegung fördern und Schmerzen durch gezielten Zug mindern.
Worauf sollte ich bei der Materialauswahl von Finger Tape grundsätzlich achten?
Zunächst sollte geprüft werden, ob das Klebeband hypoallergen und latexfrei ist, um allergische Reaktionen auszuschließen. Die Materialstärke, Oberflächenbeschaffenheit und Feuchtigkeitsmanagement sollten den spezifischen Anforderungen wie Schweiß, häufiger Bewegung oder abgerundeten Flächen wie Handfläche und Fingernagel entsprechen. Die Auswahl eines hochwertigen, medizinisch geprüften Materials bietet zusätzliche Sicherheit und Komfort bei längerer Nutzung.
Für welche Beschwerden und Patientengruppen eignet sich Finger Tape besonders?
Finger Tape ist besonders empfehlenswert bei akuten Verletzungen wie Bänderriss, Kapselverletzung, Knochenbrüchen und Verstauchungen, bei Überlastungssymptomen bei intensivem Sport (Bouldern, Ringen, Klettern) sowie im Alltag bei chronischen Beschwerden der Gelenke. Auch Kinder, ältere Patienten oder Menschen mit besonderen Kontraindikationen profitieren von angepassten, hautfreundlichen Produkten.
Wie oft kann bzw. darf Finger Tape angewendet werden?
Die Häufigkeit der Anwendung sollte sich nach Beschwerden, Hautreaktionen und hygienischen Anforderungen richten. Bei regelmäßiger Nutzung empfiehlt sich der tägliche Wechsel, um Hautreizungen, Schwellungen und eine Beeinträchtigung der Durchblutung zu vermeiden. Bei sensibler Haut oder intensiver Aktivität kann ein noch häufigerer Wechsel von Vorteil sein.
Wie erfolgt die Entsorgung gebrauchter Finger Tapes im Therapiealltag?
Nach Gebrauch gehören die benutzten Tapestreifen, insbesondere wenn sie Kontakt zu Wunden, Blut oder Körperflüssigkeiten hatten, in den medizinischen Praxisabfall. Im Falle von Infektionsrisiken, wie nach Operationen oder bei offenen Verletzungen, ist die Entsorgung unter Einhaltung der Hygienerichtlinien obligatorisch; ansonsten genügt die fachgerechte Beseitigung über den Haus- oder Restmüll.
Welche Aufbewahrung ist für die Haltbarkeit von Finger Tape entscheidend?
Finger Tape sollte stets trocken, kühl und lichtgeschützt gelagert werden, dabei sind angebrochene Rollen in einer luftdichten Verpackung aufzubewahren, um die Haftfähigkeit des Klebstoffs zu erhalten. Ungeöffnete Streifen bleiben über mehrere Jahre wirksam, solange die Originalverpackung nicht beschädigt ist und keine Feuchtigkeit eindringt. So ist sichergestellt, dass das Tape jederzeit einsatzbereit ist und die gewünschte Wirkung erzielt.
Kontakt
Finger Tapes von Kübler Sport
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